Mobilheim Gedanken

Welches Fundament eignet sich für ein Mobilheim – oder: wie verpeilt sind Tüte und Toasty eigentlich?

Nachdem der Pachtvertrag für unsere Parzelle im Mobilheimpark am Aukamp in Lauenbrück, unweit von dem Ferienzentrum Heidenau, unterschrieben war, der Liefertermin feststand kam Tüte auf eine Idee. Die Parzelle besteht aus einer ehemaligen Weide, so ein Mobilheim wiegt schon ein paar Tonnen, sinkt uns das ganze Geschoss dann nicht weg?

Also hat die Tüte sich zum ersten Mal hingesetzt, sich mit dem Thema Mobilheim wirklich auseinandergesetzt und festgestellt, oh, es ist doch nicht so einfach wie beim Campen, wo man mal eben ein paar Schläuche und Kabel gezogen werden.

Bevor die Tüte neben dem Fundament für das Mobilheim schon an Versorgungsschächte und Co dachte, holte Toasty ihn erstmal auf den Fußboden und sagte kümmere dich erstmal um das Fundament. Auch im Dänemark Urlaub, gesagt getan (Schließlich rückte der Liefertermin des Mobilheims immer näher). Nach intensiver Recherche kamen drei Fundamenttypen in Frage:

Streifenfundament:

Hierbei handelt es sich um ein Mobilheimfundament, das auf Streifen unterhalb der Längachsen des Mobilheims platziert wird. Viele Leute nutzen hierzu einfache Gehwegplatten oder Betonstreifen. Aufgrund der Platzregeln kam Beton nicht in Frage, Gehwegplatten aufgrund des Unkrautwuchses auch nicht, also entschied Tüte sich dagegen.

Punktfundament:

Bei einem Punktfundament werden an den Aufbockpunkten des Mobilheimes entweder Zementfundamente gegossen, Gehwegplatten oder eine Kombination aus beiden Varianten genutzt. Da die Tüte aber gedanklich schon soweit war, das Mobilheim unten zu verkleiden, war auch dies keine Option, denn wie soll jemand (selbst mit Wartungsklappe) da rankommen um das Gras einigermaßen kurz zu halten. Also blieben Toasty und Tüte nur das

Flächenfundament:

Bei einem Flächenfundament wird die gesamte Grundfläche des Mobilheims ausgehoben (oder ausgekoffert, wie es manche angebliche Vollprofis nennen) und mit festem Material (Beton, Schotter, je nachdem was auf dem Mobilheimplatz erlaubt ist). Dies erschien der Tüte als ideale Lösung. Tüte setzte sich mit Tiefenangaben, bestem Untergrund, etc. auseinander und kam schließlich zu dem Schluss, 30 cm Tiefe, aufgefüllt mit Asphaltrecycling (Schotter) sollte die beste Variante sein.

Das einzige Problem war, wir waren in Dänemark, werden erst an einem Freitag wiederkommen, Dienstag darauf sollte das Mobilheim geliefert werden. Hm, was tun. Ach, graben wir selber dachten Toasty und Tüte sich.

Was wir nicht bedacht haben, war die Fläche, die Tiefe und das wir ja auch Schotter brauchen um das Mobilheimfundament fest zu machen. Tüte hat also verzweifelt versucht, einen Bagger, Rüttler, Schotter und Co bis zu unserer Rückkehr zu organisieren, leider keine Chance, daher standen wir vor der Wahl das Mobilheimfundament per Hand Tag und Nacht zu graben und den Schotter im Baumarkt zu holen. Da wir nicht wussten, ob wir das nach dem Urlaub irgendwie schaffen, haben Toasty und Tüte sich dann entschieden, das Ganze von einem Garten und Lanschaftsbauer machen zu lassen.

Tüte hat also rumtelefoniert und tatsächlich, siehe da, einen Garten und Landschaftsbau direkt in Lauenbrück gefunden, der direkt den Freitag zur Besichtigung kommen würde.

Gesagt getan, Freitag morgen mit dem Garten und Lanschaftsbauer getroffen, Grundstück angeguckt, entschieden wo das Fundament für das Mobilheim hinkommt, soweit alles perfekt. Dennoch kriegten Tüte und Toasty Panik ob alles fertig wird, da es bis zum Liefertermin nur noch drei Tage waren, aber uns wurde versichert, das er schon viel auf dem Gelände gemacht habe und das rechtzeitig schafft.

Dennoch blieb es für uns spannend…

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