Mobilheim Grundstück & Infrastruktur

Ein Gartenhaus muss her, aber wie?

Da das Werkzeug rund um das Mobilheim immer mehr und mehr wurde, kamen Tüte und Toasty so nach und nach zu dem Schluss, dass ein richtiger Gartenschuppen, bzw. ein Gartenhaus her muss. Doch woher nehmen? Fertigbausätze lagen bei dem was wir uns in etwa vorgestellt haben bei 1000-1500 Euro und waren aufgrund der eigenverschuldeten Mehrausgaben (Gräben, Leitung, etc., was alles nicht bedacht wurde) eigentlich nicht drin, daher guckte Tüte nach einer günstigeren Variante, um ein Gartenhaus für das Mobilheim in Lauenbrück zu kaufen.

Tüte plante bereits, das Gartenhaus aus Konstruktionsholz und OSB Platten komplett in Eigenregie im DIY Verfahren selber zu bauen und rechnete hier mit Kosten in Höhe von etwa 500 Euro. Dennoch kam der Zufall zuhilfe, so erfuhr Tüte noch bevor die Planung weiterging, von einem Nachbarn, das auf einer Parzelle große Waschbetonplatten günstig abzugeben seien.

Noch bevor das Gartenhaus im Selbstbau also komplett fertig geplant war, schachtete Tüte mit einem Bekannten ein etwa 30cm tiefes Loch von 3×3 Metern, was das Fundament des Gartenhauses für Tüto`s Mobilheim werden sollte. Aufgefüllt mit Asphaltrecycling wurden danach ca. 25 Waschbetonplatten ins das Tütomobil gewuchtet und auf dem Fundament ausgerichtet.

Nun sollte die Planung des Gartenhauses weitergehen können. Auch hier spielte Tüte und Toasty wieder der Zufall in die Hände, denn bevor die Tüte Holz und OSB Platten besorgen konnte, stolperte Tüte bei EBay Kleinanzeigen über ein Gartnehaus mit kleinem Unterstand und kleinem Anbau, das bei Selbstabbau für 250 Euro zu haben sei. Tüte und Toasty sind direkt nach Rotenburg, um sich das vermeintliche Schnäppchen anzugucken und waren positiv überrascht. Wenn das Gartenhaus auch nur in Teilen gestrichen war, so war das Holz und die Basis an sich noch top. Einziges Problem stellte mangels Anhängerkupplung der Transport da, aber auch hier fanden Tüte und Toasty schnell eine Lösung.

Die Tüte wurde sich mit dem Verkäufer schnell einig und erstand das Gartenhaus für 150 Euro inklusive Transport. Kurz darauf waren Tüte und ein Bekannter unterwegs ins 15 km entfernte Rotenburg um das Gartenhaus abzubauen. Dies gestaltete sich aufgrund verzogener Schrauben, durch Lack verklebte Teile und so weiter etwas schwieriger als gedacht, aber nach ca. 3h hatte das Gartenhaus verspielt und wurde auf den Anhänger des Verkäufers geladen.

Am Mobilheimpark Lauenbrück / Aukamp wollten Tüte und sein Bekannter das Gartenhaus nur abladen und sonst den Tag nicht viel mehr machen, aber nach dem Abladen und nachdem Tüte den Bekannten nach Hause gefahren hat, kribbelte es in Tütes Fingern und so fing Tüte doch mit dem Aufbau an.

Um es vorweg zu nehmen, ein Puzzlespiel ist ein Witz gegen den Wiederaufbau eines Gartenhauses. Beim Abbau hat die Tüte alle Teile sorgsam beschriftet, aber wie erwartet passte beim Wiederaufbau auf einmal natürlich gar nix mehr. Nach und nach puzzelte sich die Tüte aber durch die Hunderte von Holzteilen und so wuchs das Gartenhaus nach und nach.

Nachdem der gröbste Teil stand, baute Tüte zuerst den kleinen Anbau dran, wo Grill, Kohle und Co ihren Platz finden sollten.

Anschließend fing Tüte an, das Dach auf der „fertigen“ Seite bereits mit Holzlatten zu decken, damit das Gartenhaus später auch trocken und wetterfest ist.

Aufgrund der Nachtruhe musste die Tüte dann für den ersten Tag aufhören und wollte am nächsten Morgen weitermachen.

Gesagt getan, am nächsten Morgen baute die Tüte dann den kleinen Unterstand auf die andere Seite des Gartenhauses im Mobilheimpark Lauenbrück / Aukamp und deckte auch hier das Dach mit Holzlatten. Danach folgten noch die Dachziegelplatten aus stabilem Aluminium und einige Zierleisten, sodass das günstige Gartenhaus nach insgesamt zwei Tagen zu 90% stand. Es fehlen noch zwei schwarze Blenden an der Front, aber auch hier kümmert sich die Tüte am Mobilheimpark Lauenbrück / Aukamp noch drum, sodass als Fazit festzuhalten bleibt, es muss nicht immer direkt ein neues Gartenhaus aus dem Baumarkt sein, (insbesondere nach unserer Erfahrung mit einem Billigcarport von OBI) mit etwas Geschick tut es auch etwas Gebrauchtes.

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